Karte zu Lizenzkosten, Betrieb und Schulung von Datenauswertungssoftware
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Teil von Datenauswertung Programme prüfen: Kriterien für Auswahl und Betrieb

Datenauswertung Programme prüfen: Was Lizenzen und Betrieb kosten

Datenauswertung Kosten: Lizenzmodelle je Nutzer, Kapazität und kostenlose Tarife im Vergleich, mit Beispielrechnungen für 10 und 50 Nutzer netto und brutto.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Datenauswertungssoftware wird meist je Nutzer und Monat abgerechnet, netto zwischen 5 und 25 Euro je Nutzer.
  • Kostenlose Tarife gibt es, sie enden bei Nutzerzahl, Datenmenge und Support.
  • 10 Nutzer kosten im Einstiegstarif etwa 110 Euro netto im Monat, 50 Nutzer etwa 550 Euro netto im Monat.
  • Schulung, Betrieb und Wartung verschieben das Budget stärker als der Tarifwechsel.
  • Kalkulieren Sie drei Jahre und trennen Sie netto und brutto.

Lizenzmodelle und Preise je Nutzer und Monat netto

Die meisten Anbieter rechnen je Nutzer und Monat. Bei jährlicher Zahlung sinkt der Preis deutlich. Die Asana-Preise nennen für den Starter-Tarif 10,99 Euro je Nutzer und Monat netto bei jährlicher Abrechnung, monatlich 13,49 Euro. Der Advanced-Tarif liegt bei 24,99 Euro netto. Auswertungen wie Dashboards und Exporte gehören schon im Einstieg zum Umfang, tiefere Analysefunktionen erst im höheren Tarif.

Vergleichstabelle Lizenzmodelle je Nutzer und Kapazität mit Beispielpreisen ('Datenauswertung Programme prüfen: Was Lizenzen und Betrieb kosten')
Je-Nutzer- und Kapazitätsmodelle unterscheiden sich bei Abrechnung, Beispiel und Kostentreiber. Image: Anwendungswahl

Günstiger starten kleine Teams mit Trello. Der kostenlose Tarif deckt wenige Boards ab, der Standard-Tarif kostet rund 5 Euro je Nutzer und Monat netto. Die Jira-Preisliste von Atlassian zeigt ein ähnliches Bild: kostenlos bis 10 Nutzer, danach ein Preis je Nutzer und Monat.

Kostenlos mit Grenzen bedeutet: keine Lizenzkosten, aber begrenzter Funktionsumfang. Bei Odoo deckt der Tarif One App Free genau eine App ab. Die Preisliste von Odoo zeigt zusätzlich, wie ein Anbieter Nutzerlizenzen und Zusatzmodule getrennt berechnet.

Kapazitätsmodelle rechnen nicht nach Köpfen, sondern nach Datenvolumen, Zeilen oder Abfragen. Solche Verträge werden individuell angeboten. Kostentreiber ist dann die Datenmenge, nicht die Zahl der Arbeitsplätze.

Lizenzmodell Abrechnung Beispiel Preis netto
je Nutzer, günstig pro Nutzer und Monat Trello Standard rund 5 Euro
je Nutzer, Standard pro Nutzer und Monat, jährlich Asana Starter 10,99 Euro
je Nutzer, erweitert pro Nutzer und Monat, jährlich Asana Advanced 24,99 Euro
kostenlos mit Grenzen keine Lizenzkosten Asana Personal, Odoo One App Free 0 Euro
je Kapazität nach Datenvolumen individuelles Angebot auf Anfrage

Rechenbeispiel für 10 und 50 Nutzer

Beispielrechnung mit dem Starter-Tarif zu 10,99 Euro netto je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung:

  • 10 Nutzer: 109,90 Euro netto im Monat und 1.318,80 Euro netto im Jahr. Mit 19 Prozent Umsatzsteuer sind das 130,78 Euro brutto im Monat und 1.569,37 Euro brutto im Jahr.
  • 50 Nutzer: 549,50 Euro netto im Monat und 6.594 Euro netto im Jahr. Brutto ergibt das 653,91 Euro im Monat und 7.846,86 Euro im Jahr.

Der Sprung in den Advanced-Tarif kostet bei 50 Nutzern 1.249,50 Euro netto im Monat, also 700 Euro netto mehr. Bei 10 Nutzern beträgt die Differenz 140 Euro netto im Monat. Über drei Jahre summiert sich das bei 10 Nutzern auf 3.956,40 Euro netto, bei 50 Nutzern auf 19.782 Euro netto.

Schulung, Betrieb und Wartung getrennt kalkulieren

Schulungskosten fallen einmalig oder jährlich an. Beispielrechnung: zwei externe Schulungstage zu je 900 Euro netto kosten 1.800 Euro netto, mit 19 Prozent Umsatzsteuer 2.142 Euro brutto.

Betriebskosten hängen vom Betriebsmodell ab. In der Cloud steckt Hosting meist im Lizenzpreis. Im eigenen Rechenzentrum kommen Server, Backup und Administration hinzu. Beispielrechnung: ein eigener Server mit Administration kostet rund 250 Euro netto im Monat, brutto 297,50 Euro.

Wartung wird bei On-Premises-Lösungen häufig als Prozentsatz der Lizenzsumme berechnet, marktüblich sind rund 20 Prozent pro Jahr netto. Bei 6.594 Euro Lizenzkosten netto im Jahr sind das rund 1.319 Euro netto im Jahr, brutto rund 1.569 Euro.

Dazu kommt interner Aufwand für Datenanbindung, Berichtsdefinition und Pflege. Beispielrechnung: 40 interne Stunden zu 60 Euro netto ergeben 2.400 Euro netto, brutto 2.856 Euro.

Wie groß der adressierbare Markt ist, lässt sich über das Statistische Unternehmensregister des Statistischen Bundesamts eingrenzen, das die Zahl der Betriebe nach Branche und Größe ausweist.

Angebote vergleichen: fünf Schritte

  1. Bedarf festhalten: Zahl der Nutzer, Datenquellen, Berichte und Aktualisierungsintervalle.
  2. Kostenlose Tarife und Testphasen mit echten Daten prüfen, nicht mit Demodaten.
  3. Angebot über drei Jahre anfordern, mit Schulung, Betrieb und Wartung.
  4. Staffelpreise verhandeln, ab 25 oder 50 Nutzern und bei jährlicher Zahlung.
  5. Netto-Budget und Brutto-Auszahlung trennen und die Kostenstelle festlegen.

Rechnen Sie danach die Gesamtkosten über drei Jahre. Bei 50 Nutzern im Starter-Tarif sind das 19.782 Euro netto nur für Lizenzen.

Häufige Fragen

Was kostet Datenauswertungssoftware je Nutzer und Monat?

Zwischen 0 und etwa 25 Euro netto. Günstige Tarife beginnen bei rund 5 Euro netto, Standardtarife liegen bei etwa 11 Euro netto, erweiterte Tarife bei rund 25 Euro netto je Nutzer und Monat.

Für wen reicht ein kostenloser Tarif?

Für kleine Teams bis etwa 10 Nutzer. Grenzen bestehen bei Nutzerzahl, Datenvolumen, Automatisierung und Support. Sobald Berichte täglich laufen, wird ein bezahlter Tarif fällig.

Welche Kosten kommen nach der Lizenz dazu?

Einrichtung, Schulung, Datenanbindung, Betrieb und Wartung. Bei On-Premises-Betrieb sind rund 20 Prozent der Lizenzsumme pro Jahr für Wartung üblich, dazu Server und Administration.

Wie vergleiche ich zwei Angebote fair?

Rechnen Sie beide über drei Jahre, mit gleicher Nutzerzahl, gleichen Datenquellen und gleicher Schulung. Trennen Sie Einmalkosten von jährlich wiederkehrenden Kosten und weisen Sie Umsatzsteuer getrennt aus.

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